Review: Apple Magic Mouse

Seit ein paar Wochen nutze ich -bedingt durch meinen neuen Arbeitgeber- ein MacBook Pro. Apple-Technik hatte mich aber schon vorher angezogen, sodass ich schon seit nunmehr 2 Jahren ein iPhone habe, 2 iPods (touch und Nano) und einiges Zubehör. Als Apple die Magic Mouse auf den Markt gebracht hat, war ich schon interessiert. Eine Maus ohne Scrollrad und Tasten? Eine Touch-Mouse? Das ist doch das richtige Spielzeug für mich, wenn ich mal einen Mac habe. Damals hatte ich noch keinen – und nun habe ich mir die Magic Mouse gekauft.

Zum Marktstart sollte das gute Stück stolze 80 Euro kosten – mittlerweile kann man die Maus ab 45€ neu vom Onlinehändler bekommen. Das habe ich dann gern bezahlt.
Die Maus kommt in einer kleinen Plastikbox daher, innenliegend eine Kurzanleitung. Die Maus wird mit 2 AA-Batterien betrieben, welche im Lieferumfang dabei sind und 100% Akkuladung haben. Die Akkus halten anscheinend sehr lange – habe die Maus nun seit 3 Tagen im Dauereinsatz (täglich etwa 8 Stunden) und die Akkustandsanzeige (oben im Bluetooth-Bereich des Macs kann man die Settings vornehmen, aber auch die Restlaufzeit der Akkus in % ablesen) und der Batteriestatus ist immer noch auf 100%. Das gefällt.

==Installation==

Die Erstinstallation an meinem MacBook Pro lief denkbar einfach ab. Zuerst schaltet man die Maus an der Unterseite an, ein kleines grünes Licht blinkt und zeugt an, dass nach einem Bluetooth-Partner gesucht wird. Dies soll mein Mac werden. Also dort BT aktiviert und binnen weniger Sekunden wird die Maus angezeigt. Hier noch auf „Verbinden“ klicken und nach etwa 30 Sekunden ist die Maus als logischer Partner mit BT verbunden.
Nun muss man künftig nur noch die Maus anschalten, BT am Mac aktivieren und in 1-2 Sekunden ist die Maus betriebsbereit.

==Settings==

Die Settings sind übersichtlich und mittels kurzer Videos sogar erklärt (was welche Aktion auslöst usw.). Siehe Screenshot von mir.
Neben der Zeigerbewegung, Scrollen und der Doppelklickgeschwindigkeit kann man noch einen Rechtsklick aktivieren, sodass die Magic Mouse tatsächlich einen „Rechtsklick“-Bereich hat und so mit nur einem Druckpunkt rechts und links unterscheiden kann. Das typische Wischen mit Fingern, welches man vom Trackpad auf dem MacBook bereits kennt, kann sogar auf der Mouseoberfläche gewährleistet werden. Allerdings nur mit 2 Fingern; hier kann man dann zum Beispiel durch Bildergalerien slidern und muss nicht extra klicken.
Die Mausoberfläche ist ein großes Mausrad – so kann man hoch- und runterwischen (was dann scrollen ist) sowie nach links und rechts.

==Haptik==

Weiße Plastikoberfläche, Alu-Unterseite mit zwei Schonern, damit das Aluminium nicht zerkratzt. Optisch ein echter Hingucker. Von der Haptik her schon zuerst etwas ungewohnt. Die Magic Mouse ist sehr flach; meine bisherigen Mäuse hatten mehr Höhe, sodass die Hand mehr zu greifen hatte. Aber nach 1-2 Stunden Nutzung hat man sich gewöhnt und kann effektiv mit der Maus arbeiten. Nutzer mit sehr großen Händen sollten die Maus aber unbedingt vorher einmal anfassen!

==Bedienung==

Nach den Settings und den 1-2 Stunden, die man für die Gewöhnung investieren sollte, ist die Bedienung der Magic Mouse gut. Nicht perfekt, aber man gut und präzise mit ihr arbeiten. Einzig der Rechtsklick macht mir ab und an noch Probleme. Wenn man nicht wirklich den rechten Bereich der Maus erwischt, sondern eher so richtung Mitte tendiert, wird das als Linksklick gewertet (wobei es noch rechtsseitig war). Das nervt mich in Excel ab und an, ist aber kein K.O.-Kriterium.
Die Kopplung via Bluetooth ist schnell und spart mir so einen USB-Port, die so eng beieinander liegen, dass ich die alte Maus nicht gleichzeitig mit meinem USB-Stick betreiben konnte. Daher auch der Hauptkaufgrund der Magic Mouse.

Ansonsten ist die Bedienung kinderleicht und innovativ. Das Scrollen auf der nachten Oberfläche, auch nach links und rechts, funktioniert tadellos. Die Geschwindigkeit des Scrollens lässt sich in den Settings festlegen.

==Stärken und Schwächen==

+ optisch ein echter Hingucker
+ Kopplung über Bluetooth statt Kabel; spart einen USB-Port ein
+ sehr lange Batterielaufzeit
+ innovative Bedienung

– manchmal wird aus einem Rechtsklick ein Linksklick
– nicht so preisgünstig wie andere Bluetooth Mäuse

==FAZIT==

Ich habe den Kauf nicht bereut.
Die Maus macht Spaß, arbeitet zuverlässig und ist von nunan mein ständiger Begleiter.
Für 45 Euro ist der Kauf zu verschmerzen, mehr als 50€ würde ich aber keinesfalls bezahlen.

Fragen oder besondere Fotowünsche der Maus? Einfach kurz Bescheid geben!

Danke für’s Lesen meiner 4.619 Zeichen 🙂

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One comment

  1. […] 2010 berichtete ich über die Magic Mouse aus dem Hause Apple. Mein Fazit damals: Ich habe den Kauf nicht bereut. Die […]

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