FUCKaufsoffene Sonntage – wer hat das nötig?

Es gibt so Sachen, die vestehe ich beim besten Willen nicht. Wieso Frauen immer zu zweit aufs Klo wollen, wieso Werder Bremen keinen Özil-Ersatz verpflichtet hat, wieso man freiwillig auf einem Samstag um 13 Uhr zu IKEA geht, wieso ich mit Pfeifferschem Drüsenfieber bestraft werde – und wieso es so ein Großereignis ist, wenn es einen verkaufsoffenen Sonntag gibt. Was um Himmels willen ist so toll daran, sich von mittags bis frühen Abend in völlig überfüllte Geschäfte, Einkaufszentren oder Fußgängerzonen zu quetschen? Arbeitet ihr von Montag bis Samstag immer von 9 bis 22 Uhr? Und nur Sonntags ist Freizeit? Sonst seid ihr in eurem Job gefangen?

Ein paar Gedanken.
Bei Twitter las ich, dass es „endlich den ersten verkaufsoffenen Sonntag in Hamburg“ gäbe, der ist dann am 27.3.Meine Frage dann: Und? Was ist so toll daran? Man hat weniger Zeit (meist 13-18 Uhr), viele Leute müssen nicht arbeiten und füllen somit zusätzlich die Läden, preislich gibt es meist eh keine Unterschiede zu Montag bis Samstag; ab und an vielleicht mal 10% Nachlass, wo teilweise die Preise über Wochen hinweg angehoben wurden. Wieso also am Sonntag freiwillig Stress haben wollen?

Wer sich z. B. für die Hamburger Sonntage interessiert, die verkaufsoffen sind, der wird hier fündig:

http://www.hamburg-web.de/magazin/artikel/sonntags-einkaufen-in-hamburg.htm

Dort wird gefragt: „Was gibt es Schöneres, als bei angenehmen Temperaturen am Sonntag durch die bezaubernde Innenstadt von Hamburg zu flanieren und den Spaziergang mit einem Einkaufsbummel in einem der zahlreichen Einkaufszentren zu verbinden?“

Antwort: Eine Menge.Ganz ehrlich, mir reicht es schon, wenn mich meine Frau auf einem Samstag mit in die City schleppen will. Ab 11:30 Uhr ist es dann so voll, dass man sich fragt, wieso man sich das antut. Wenn ich Urlaub habe bin ich gern in der Stadt zum Bummeln, aber ab Samstag Mittag erwarten einen meist Menschenmassen, Staus, volle Bahnen, lange Schlangen an den Kassen (huhu Ikea :-)) und genervte Menschen.Manchmal gehts nicht anders, aber ich bin am Wochenende lieber mit meinen Kids und meiner Frau im Grünen, bei Familie oder Bekannten, an der See oder sonstwo – aber allemal lieber woanders als in einem EKZ oder zwischen Touristenströmen in der Spitalerstraße, die ja eh nicht gerade durch herausragende Breite glänzt.

Wer sich aber dennoch dafür interessiert, hier die Einkaufszentren und Geschäfte, die sich wohl wieder beteiligen wollen:

  • Mercado Einkaufszentrum in Altona, Große Rainstr. 2
  • Billstedt Center – Hamburg, Möllner Landstr. 13 A
  • Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg, Heegbarg 31
  • Nedderfeld Center, Nedderfeld 70
  • IKEA Hamburg Moorfleet und IKEA Hamburg Schnelsen
  • Saturn Mönckebergstraße und Saturn Poppenbüttel
  • Phoenix Center Hamburg-Harburg
  • Quaree Einkaufszentrum Wandsbek-Markt
  • Max Bahr

Informationen zu verkaufsoffenen Sonntagen in anderen deutschen Großstädten findet man auf www.verkaufsoffener-sonntag.org. Wer sich damit denn unbedingt selbst bestrafen möchte. Ist zumindest (meist) billiger als eine Domina.

In diesem Sinne: Lasst euch nicht stressen. Ich bin dann in meinem Garten und spiele mit den Kids, während nebenbei der Grill nette Steaks für mich brutzelt. Es sein denn, es regnet. Dann spiele ich mit den Kids drinnen. Wofür man hat denn Kinder? 🙂

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