Das Samsung S6 Edge – der glitschige Aal unter den Smartphones. Eine Nicht-Kauf-Empfehlung.

Nach nur 6 Wochen mit dem Samsung S6 Edge war es Zeit, Abschied zu nehmen. Abschied von einem Device, welches geil aussieht, innovativ daher kommt, ein krass farbgewaltiges Bild liefert, hammer Fotos und Videos produziert und mit 600 Euro noch gerade so im Rahmen dessen liegt was ich bereit wäre, für ein Highend-Device ausgeben zu wollen. Aber: Das S6 Edge musste wieder gehen.

Gehen, obwohl doch alles dafür spricht. Alles? Nein, in einem kleinen Dorf bei Hamburg gab es Contra. NIcht wegen der Qualität an sich, nein. Vielmehr sind es (neben dem unperformanten Android Lollipop) zwei Dinge, die mich das S6 mit zwei lachenden Augen wieder verkaufen lassen.

Grund 1: Die Edges. 

Ja, das wohl innovativste Merkmal des Geräts ist in meinen Augen (und meinen Händen) eine Schwachstelle. Das Gerät ist aalglatt. Da auch die Rückseite nun aus Glas ist fehlt es an Griffigkeit, sodass ich es durchaus öfters gut festhalten musste, damit es nicht aus der Hand rutscht. Durch den festeren Griff kamen meine Fingerkuppen und mein Handballen automatisch an die Ränder und haben so für Funktionen gesorgt, die das Telefon eigentlich gar nicht machen sollte 😉 Sobald man den Rand mit Funktionen bestückt, kommt man unweigerlich in den leidigen Genuss des Ausführens von Aktionen, die nicht gewollt sind.

Hinzu kommt, dass auch Wischgesten wie z. B. für Screenshots ein reines Glücksspiel waren, da man eher Seiten oder Bildschirme blättere als einen Screenshot machen zu können.

Grund 2: Der Glitsch-Faktor.

Das Gerät ist wirklich verdammt glatt und rutschig, fasst es mal an. Und wenn man es dann auf die Sofa-Lehne legt, die auch nur 3° Neigung hat dauert es wenige Sekunden, bis das Gerät rutscht und herunter fällt. Aber auch beim Anschließen von Kopfhörern ist es mir schon so manches mal passiert, dass ich dem Gerät hinterher gehechtet bin, damit es nicht unsanft auf den Asphalt knallt. Ich habe noch nie, und ich nutze Handys seit 1996, ein so rutschiges, unkomfortables Gerät in Händen gehalten. Sicherlich: Mein Note 3 war sehr groß, aber gewusst gewählt. Das S6 Edge sollte eine Spur kleiner werden (reduce to the max…) aber am Ende hatte das Note 3 ideal in der Hand gelegen mit der Lederrückseite. Das S6 Edge ist… hart an der Grenze der Unbenutzbarkeit.

Was will uns der Ersteller dieses Beitrags nun sagen?

Überlegt es euch ganz genau, ob ihr das S6 Edge haben wollt. Wenn ihr nicht wie ich die Chance habt, als Fallback auf ein anderes Smartphone zu wechseln, solltet ihr mindestens einmal in einen Elektronikmarkt gehen und wenigstens 5 Minuten das Gerät mal durch die Hände rutschen lassen. Es wäre einfach ein zu teurer Fehlkauf.

Wie sind eure Erfahrungen?

M!

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