Google Chrome wird zum Flash Cookie Killer

Anfang April bloggte ich über das Thema Flash Cookies und wieso diese böse sind. Auf Techcrunch ist heute zu lesen: a new feature has just hit the Chrome dev builds which also now allows users to easily clear Flash cookies from within the browser. Das ist dahingehend etwas Besonderes, da man Flash Cookies ansonsten nur schwer und über Umwege wieder abschütteln kann. Vor allem Cookie-Gegnern wird es ein Dorn im Auge sein, dass diese Cookies nicht in der Cookie-Verwaltung des Browsers erscheinen und gelöscht werden können, sondern man dafür externe Programme nutzen muss, da die Flash-Cookies im Adobe-Flash-Programm selbst gespeichert werden. … Google Chrome wird zum Flash Cookie Killer weiterlesen

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Retargeting vs. Predictive Retargeting

Spätestens seit Zalando weiß man, dass man von Onlinewerbung verfolgt werden kann. Einmal auf der Webseite des Schuhvertrieblers gewesen, taucht deren Bannerwerbung auf zahlreichen anderen Webseiten auf und man wundert sich, wieso man direkt angesprochen wird (nach dem Motto: Du warst auf Zalando und hast nicht gekauft? Hier hast du einen Gutschein! //BEISPIEL!). Die Rede ist hier von Retargeting. Klassisches Retargeting spricht die User an, die auf der Webseite des Werbetreibenden gewesen sind, meist ohne eine Aktion durchgeführt zu haben (z. B. Kauf eines Artikels, Anmeldung beim Newsletter oder dergleichen). Man holt diese User auf Vermarkterwebseiten dann wieder ins Boot bzw. versucht, durch das Retargeting seinen Abverkauf doch noch erhöhen zu können.

Zuletzt hatte die Agentur Quisma damit für sich geworben, dass die Marke Marc O‘ Polo seinen Abverkauf durch Retargeting um 75% steigern konnte. Das ist natürlich ein Batzen Geld, dafür wurden aber sicherlich zahlreiche Internetnutzer werbetechnisch verfolgt oder gar belästigt. Immer mehr Firmen setzen auf Retargeting, da diese Art von Targeting den Performance-Markt derzeit immer mehr beherrscht und über einen längeren Zeitraum sicherlich auch noch beherrschen wird.

Aber das normale Retargeting hat einen Nachteil: Man erreicht nur die User, die auch wirklich auf der Webseite des Werbetreibenden gewesen sind – also ist die Reichweite für eine Retargeting-Kampagne entsprechend geringer. Wer sich aber mal das Predictive Retargeting ansieht wird vom normalen Retargeting vielleicht Abstand nehmen.

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Flash Cookies: Was sie machen, wer sie braucht, wieso sie böse sind

Cookies – entweder man liebt sie (bzw. toleriert sie) oder man hasst sie, weil man sich ausspioniert oder verfolgt fühlt. Zugegeben, wenn man einige Unternehmen bzw. Shopbetreiber sieht, die mittels Retargeting unter Zuhilfenahme der Cookies so aggressiv Werbung machen (ich nenne es mal den Zalando-Effekt), dann kann ich verstehen, dass man das nicht so toll findet. Aber diese normalen HTTP-Cookies können auch richtig nützlich sein: Ich fände es zum Beispiel super, wenn ich auf Webseiten hauptsächlich Werbebanner sehe, die mich interessieren (ja, ich mag Werbung im Internet und nein, ich nutze keine AdBlocker, bzw. nur Layerwerbung und PopUnder blockiere ich). Mittels Targeting und den damit benötigten Cookies ist es möglich, Werbung möglichst zielgerichtet auszusteuern. Ich kann gern auf Werbung für Damenparfums verzichten, aber Werbung über die neuesten Technik-Gadgets? Immer her damit.

Böse hingegen in meinen Augen sind die so genannten Flash-Cookies. Dazu nun mehr.

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Mobile Targeting – „the next big thing“?

Targeting in Deutschland steckt im Prinzip noch in den Kinderschuhen, wenn man von der Buchungsfreude der Agenturen / Unternehmen ausgeht. Es wird immer mehr, der erfreuliche Anstieg ist klar erkennbar und auch in der Presse immer mehr wahr zu nehmen. Länder / Staaten wie die USA machen es vor, dort werden Großteile der Online-Werbekampagnen mit Targeting ausgeliefert um nach Möglichkeit wirklich nur die Surfer zu erreichen, für die die entsprechende Werbung auch relevant sein soll.

Der Mobile-Markt boomt – alleine die Suche mit mobilen Endgeräten expoldierte im Jahr 2010, die Anzahl der Suchanfragen war 4x so hoch wie im Vorjahr. Immer mehr Seitenbetreiber machen Ihre Webseiten mobile-friendly oder aber die entsprechenden Endgeräte können mit den normalen Webseiten umgehen – jetzt muss es nur noch geschafft werden, die noch recht spartanischen Werbebotschaften zielgerichtet an den Surfer zu bekommen. Das ist eine Sache der technischen Anbieter in Zusammenspiel mit dem Targeting-Dienstleister sowie der Vermarkter. Was geht, was kommt – und wieso Mobile Targeting „the next big thing“ wird. Ein paar Gedanken von mir.

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